Historie

Faszinierendes Erzgebirge

Als im Erzgebirge (im heutigen Bundesland Sachsen) die Erz- und Silbervorräte zum Ende des 17. Jahrhunderts nicht mehr rentabel gefördert werden konnten, verloren immer mehr Bergleute ihre Arbeit. Neue Arbeit war nicht in Sicht, und die arbeitslosen Bergleute wurden immer unzufriedener. Die Frauen forderten ihre Männer auf, etwas zu tun  - egal was - Hauptsache, die Unzufriedenheit hörte auf.
So begannen die ersten Männer aus Metall Bögen zu formen, die so aussahen, wie der Eingang des Bergwerks (der Schwib), in das sie jahrelang eingefahren waren:
Die Geburtsstunde des Schwibbogens.

Anstatt Metall kam man sehr schnell auf den Werkstoff Holz, da davon genügend vorhanden und wesentlich preiswerter war. Die Gestaltungsmöglichkeiten wurden somit größer. Mit dem Rohstoff Holz wird auch heute noch im Erzgebirge (eine der waldreichsten Regionen der BRD) ökologisch und verantwortungsbewusst umgegangen. Hier versucht man sinnvoll Tourismus und Natur in Einklang zu bringen.
Nach den Schwibbögen entstanden Räuchermänner und Nußknacker.
Den ersten Nußknacker entwickelte 1870 Wilhelm Füchtner der den König darstellte. Mit den Nußknackern wurden die Obrigkeiten dargestellt, wie Förster, Gendarme, Offiziere - weil man mit Ihnen und Ihren Anweisungen oftmals harte Nüsse zu knacken bekam.
Heute gibt es diese Nußknacker in über 100 verschiedenen Darstellungen. Die größte Vielfalt erleben wir aber bei den Räuchermännern, die es inzwischen auf über 500 verschiedene Berufsdarstellungen gebracht haben. Die Räuchermännchen mit Ihren unverwechselbaren Räucherkegeln bringen eine angenehme Atmosphäre in unsere Wohnungen.
Die Herstellung von Bergmännern, Engeln, Engelgruppen, Blumenkindern, Pyramiden, Laternen, Wichteln, Bergmänner und, und , und.... machen das Erzgebirge zu dem was es für uns heute ist:

Das faszinierende Erzgebirge



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